Registrieren   
E-Mail
Passwort
 
Suchen

Materialangaben


Messing
Je nach Mischungsverhältnis variiert die Farbe von goldorange (bei hohem Kupferanteil) bis
hellgelb.
Messing ist etwas härter als reines Kupfer, jedoch nicht so hart wie Bronze, eine Kupfer-Zinn-
Legierung. Die Messingschmelze ist dünnflüssig und nimmt im Gegensatz zu reiner
Kupferschmelze wenig Gase auf, lässt sich daher blasenarm gießen. Auffallend ist die
Farbähnlichkeit zu Gold.
Messing ist im Gegensatz zu Stahl- und Aluminiumlegierungen nicht durch
Wärmebehandlung aushärtbar. Die Festigkeit kann nur durch geeignete Legierungswahl und
durch mechanische Umformung (Walzen, Schmieden oder Ziehen in kaltem Zustand)
gesteuert werden


Keramik
Die Bezeichnung Keramik stammt aus dem Altgriechischen. „Keramos“ war die
Bezeichnung für Ton und die aus ihm durch Brennen hergestellten formbeständigen
Erzeugnisse. Die Produktion von Keramik gehört zu den ältesten Kulturtechniken der
Menschheit. Ihre älteste Nutzung scheint bei semi-sesshaften Jägerkulturen im Gebiet des
oberen Nil erfolgt zu sein. Ihre enorme Verbreitung verdankt sie aber ursprünglich den
erweiterten Möglichkeiten zur Aufbewahrung (Vorratshaltung) von Nahrung wie sie mit dem
Neolithikum erforderlich wurde. Keramik spielt eine wesentliche Rolle im Rahmen der
Determination neolithischer Kulturen. Das Ausgangsmaterial Ton bot jedoch schon sehr früh
auch Anreize zu künstlerischer Gestaltung. Seit vielen Jahrzehnten hat Keramik in
technischen Anwendungen große Bedeutung erlangt.


Glas
Glas ist eine amorphe, das heißt im Wesentlichen nichtkristalline Substanz. Gewöhnlich wird
Glas durch Schmelzen erzeugt, die Bildung von Glas ist aber auch durch die Erwärmung von
Sol-Gel möglich und durch Schockwellen. Thermodynamisch wird Glas als gefrorene,
unterkühlte Flüssigkeit bezeichnet. Diese Definition gilt für alle Substanzen, die geschmolzen
und entsprechend schnell abgekühlt werden.


Teakholz (auch Thekholz) ist ein dunkelbraunes schweres Hartholz, das vom riesigen
Teakbaum (Indische Eiche, Tectona grandis L.) gewonnen wird.
Teak ist ein extrem dichtes Holz (680 kg/m³) und aufgrund seines hohen natürlichen Öl- und
Kautschukgehaltes resistent gegen Würmer, Schimmelpilz- und Pilzbefall, säurefest und auch
schwer entflammbar. Es wurde deshalb in Zeiten der Holzschiffe für den Schiffbau sehr
geschätzt, besonders hoch war der Verbrauch in den USA und in England.
In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde Teak insbesondere als Werkstoff für
Innenbereichsmöbel genutzt. Mittlerweile findet das Holz hauptsächlich im Schiffbau
(Schiffsdecks), auf Terrassen und in der Gartenmöbelproduktion Verwendung. Aufgrund der
absoluten Witterungsbeständigkeit ist dieses Holz für dauerhaften Einsatz im Freien (auch bei
ständigem Salzwasserkontakt) bestens geeignet.
Teakholz lässt sich mit Hartmetall-bestückten Werkzeugen gut hobeln, sägen, fräsen und
drechseln, doch werden diese Werkzeuge auf Grund der im Holz vorhandenen mineralischen
Einschlüsse meist schnell stumpf.


Aluminium (Al) ist das chemische Element mit der Ordnungszahl 13. Die Bezeichnung leitet
sich ab vom lateinischen Wort alumen für Alaun.
Im Periodensystem der Elemente gehört Aluminium zur Borgruppe, die früher auch als
Gruppe der Erdmetalle bezeichnet wurde. Aluminium ist das dritthäufigste Element und
häufigste Metall in der Erdkruste. Dort tritt es wegen seiner Reaktionsfreudigkeit nur in
chemisch gebundenem Zustand auf


Alle Angaben ohne Gewähr, Alle Rechte vorbehalten